Liebe Zendure-Nutzer,
seit der Veröffentlichung der App-Version V6.3.0 und des Geräte-Firmware-Updates im Juni hat Zendure Ihr Feedback und Ihre Vorschläge aufmerksam verfolgt. Uns ist bewusst, dass dieses Update bei einigen Nutzern zu Unannehmlichkeiten und Störungen im täglichen Energiemanagement geführt hat. Hierfür möchten wir uns aufrichtig entschuldigen.
Um Ihnen dabei zu helfen, Probleme schnell zu lokalisieren und effiziente Lösungen zu finden, haben wir diese Übersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zusammengestellt. Die Ankündigung ist in zwei Hauptbereiche unterteilt:
[Betriebsprobleme] (Fehlerbehebung bei Geräteanomalien)
[Funktionserläuterungen] (Änderungen und Leitfäden zu neuen Features)
Jedem Unterthema ist ein detailliertes Leitfadendokument beigefügt. Klicken Sie einfach darauf, um vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitungen und technische Analysen einzusehen.
⭐ Diese Ankündigung wird fortlaufend mit relevanten Inhalten aktualisiert. Bitte behalten Sie diesen Thread im Auge. Wir danken allen Nutzern für ihr wertvolles Feedback und ihre konstruktive Kritik!
I. Betriebsprobleme (Fehlerbehebung bei Geräteanomalien)
Diese Kategorie umfasst im Wesentlichen operative Störungen wie unerwarteten Standby-Betrieb, fehlgeschlagene Firmware-Updates oder anomale Leistungswerte. Nutzer können anhand der folgenden Unterpunkte eine Selbstdiagnose und Fehlerbehebung durchführen.
1.1 Anomaler Standby-Betrieb des Geräts
Der automatische Wechsel in den Standby-Modus gehört zu den am häufigsten gemeldeten Problemen. Die Ursachen hierfür sind jedoch vielfältig. Bitte prüfen Sie Ihre Situation anhand der folgenden Szenarien:
Szenario A: Fehlerhafter Anschluss des LAN-Kabels führt zu Standby
—— Das Ethernet-/LAN-Kabel wurde fälschlicherweise in den RS485-Anschluss (RJ45-Bauform) gesteckt. Dies löst die für die österreichische Zertifizierung erforderliche Trockenkontakt-Erkennungslogik (Dry-Contact) aus, woraufhin das System aus Sicherheitsgründen in den Standby-Modus wechselt.
Betroffene Modelle: SolarFlow 2400 Pro / 2400 AC+
Lösung:
①Entfernen Sie sofort alle Netzwerk-/LAN-Kabel aus dem RS485-Anschluss (dieser Anschluss ist ausschließlich für den Zendure Smart Meter 3CT-S und Smart Meter 1CT-S vorgesehen).
②Schalten Sie das Gerät vollständig aus und warten Sie 30 Sekunden, bevor Sie es neu starten.
③Nach dem Neustart verlässt das System den Standby-Modus automatisch; die PV-Ladung und AC-Einspeisung funktionieren wieder normal.
Ein zukünftiges Firmware-Update wird diese Logik optimieren, sodass sie ausschließlich für die Region Österreich aktiv ist.
Szenario B: Keine Zeitfenster im benutzerdefinierten Modus eingerichtet
—— Im HEMS 2.0 ist die »Ausgangsleistung für nicht konfigurierte Zeiträume« im benutzerdefinierten Modus standardmäßig auf 0 W eingestellt. Wenn Sie hier keine manuellen Anpassungen vorgenommen haben, wechselt das Gerät in den nicht abgedeckten Zeitfenstern in den Standby-Modus.
Betroffene Modelle: Alle Modellreihen
Lösung:
① Öffnen Sie die Zendure-App → HEMS → Einstellungen → Energieplan → Wählen Sie den »Benutzerdefinierten Modus«.
② Scrollen Sie zum Ende der Konfigurationsseite und suchen Sie die Option »Ausgangsleistung für nicht konfigurierte Zeiträume«.
③ Ändern Sie den Wert von 0 W auf die von Ihnen gewünschte Leistung (z. B. 200 W, analog zur Grundlast der alten Version).
④ Speichern Sie die Einstellungen; das System übernimmt diese in Kürze.
Szenario C: Gerät erreicht die SOC-Untergrenze für Entladung (TOU-Modus) oder die Systemschutz-Untergrenze
—— Es gibt vier reguläre Standby-Szenarien: Erreichen der SOC-Untergrenze für Entladung im TOU-Modus, Erreichen der minimalen Systemschutz-Untergrenze durch Tiefenentladung, vom ZENKI-Algorithmus berechnete Standby-Phasen oder nicht konfigurierte Zeitfenster im benutzerdefinierten Modus.
Betroffene Modelle: Alle Modellreihen
Lösung:
Wenn das Gerät im HEMS die SOC-Untergrenze erreicht, wechselt es in folgenden Fällen in den Standby-Modus
1、Erreichen der Entlade-SOC-Untergrenze bei mittlerem/hohem Stromtarif im TOU-Modus.
2、Erreichen der System-SOC-Untergrenze zum Schutz vor Tiefenentladung der Batterie.
3、Vom ZENKI-Algorithmus berechnete Standby-Zeitfenster.
4、Standardwert von 0 W in nicht konfigurierten Zeitfenstern des benutzerdefinierten Modus. Schritte zur Behebung:
①Identifizieren Sie zunächst, welches der oben genannten Szenarien auf Sie zutrifft.
② Bei Szenario 1: Überprüfen Sie den Wert für den »Entladestopp-SOC« im TOU-Modus. Wenn der aktuelle SOC diesen Wert erreicht hat, ist das Verhalten normal. Das System nimmt die Ladung im nächsten Niedrigtarif-Zeitfenster oder die Entladung im nächsten Hochtarif-Zeitfenster automatisch wieder auf.
③ Bei Szenario 2: Schließen Sie eine AC-Stromquelle an, um das Gerät zu laden. Sobald der Ladestand ansteigt, wird der Standby-Modus automatisch beendet.
④ Bei Szenario 3 oder 4: Dies ist ein reguläres Steuerungsverhalten des Systems. Es ist kein manuelles Eingreifen erforderlich; das System reaktiviert sich im nächsten konfigurierten Zeitfenster automatisch.
Szenario D: Hardware-Fehlercodes (223 / 224 / interne DC- und AC-Schaltkreisfehler)
—— In der App werden die Fehlercodes 223 (BMS-Kurzschlussschutz) oder 224 (BMS-Überlastschutz) angezeigt. Hier ist eine Hardware-Fehlerbehebung oder ein Austausch über den Kundenservice erforderlich.
Betroffene Modelle: Alle Modellreihen
Lösung:
① Fotografieren oder erstellen Sie einen Screenshot der Fehlercode-Anzeige.
② Versuchen Sie nicht, das Gerät wiederholt neu zu starten (dies kann Folgeschäden verursachen).
③ Senden Sie eine E-Mail an support@zendure.com mit dem Betreff »[HEMS2.0]«.
④ Fügen Sie der E-Mail die Seriennummer (SN) des Geräts, den Screenshot des Fehlercodes und den genauen Zeitpunkt des Auftretens bei.
⑤ Unser After-Sales-Team wird eine Ferndiagnose durchführen und den Prozess für die Hardware-Überprüfung oder den Austausch einleiten.
Szenario E: Standby durch fehlerhaften 0W-Leistungsbefehl vom HEMS (Patch veröffentlicht)
—— Das Gerät verbleibt durchgehend im Standby-Modus und kann nicht wie vom Benutzer gewünscht laden (Rückgewinnung von Überschussenergie) oder ins Netz einspeisen. Da der vom HEMS vorgegebene Leistungsbefehl fehlerhaft ist und konstant 0 W beträgt, folgt das Gerät weiterhin dem HEMS-Befehl und verbleibt im Standby, ohne jegliche Lade- oder Entladevorgänge auszuführen.
Betroffene Modelle: Alle Serien
Lösung: Ein Patch zur Behebung dieses Problems wurde bereits veröffentlicht.
Szenario F: CT erkennt PV-Überschuss, aber das Gerät reagiert nicht auf den Ladebefehl (Patch veröffentlicht)
—— Der CT (Stromwandler) hat eine Rückspeisung von Überschussenergie einer Drittanbieter-PV ins Netz erkannt (d. h. es gibt rückgewinnbaren Überschussstrom), aber das Speichergerät hängt weiterhin im Standby-Modus fest. Es führt keine Ladevorgänge aus und kann die überschüssige PV-Energie nicht speichern. Die Ursache liegt darin, dass das HEMS nach Erhalt des CT-Überschusssignals keinen korrekten Ladebefehl an das Gerät gesendet hat.
Betroffene Modelle: SolarFlow 800-Serie; SolarFlow 2400-Serie
Lösung: Ein Patch zur Behebung dieses Problems wurde bereits veröffentlicht.
1.2 Probleme bei der Firmware-Aktualisierung
Nach diesem App-Update müssen die Geräte zwingend auf die neueste Firmware-Version aktualisiert werden, um HEMS 2.0 fehlerfrei nutzen zu können. Sollte der Update-Prozess hängen bleiben, prüfen Sie bitte die folgenden zwei Szenarien:
Szenario A: Ladestand unter 10 %, Update nicht möglich
—— Die Batterie verfügt nicht über genügend Kapazität, um die Sicherheitsbedingungen für ein Firmware-Update zu erfüllen, und der aktuelle HEMS-Modus löst keinen Ladevorgang aus. Das Gerät muss vorübergehend aus dem HEMS entfernt, manuell geladen und anschließend wieder hinzugefügt werden.
Lösung:
① Öffnen Sie die App → Gerätesteuerung → Deaktivieren Sie den HEMS-Schalter (temporäre Deaktivierung).
② Gehen Sie zu »Einzelgeräteeinstellungen« → »Netzanbindung« → »AC-Eingangsmodus«.
③ Stellen Sie die AC-Ladeleistung manuell ein (z. B. 800 W). Das Gerät beginnt sofort mit dem Strombezug aus dem Netz.
④ Warten Sie, bis der Ladestand der Batterie über 20 % liegt.
⑤ Kehren Sie zu HEMS zurück und führen Sie das Firmware-Update durch.
⑥ Schalten Sie nach erfolgreichem Abschluss des Updates den HEMS-Schalter wieder ein.
Szenario B: Der Update-Fortschritt bleibt bei 33 % oder 60 % hängen
—— Dies wird in der Regel durch eine schwache Netzwerkverbindung oder eine hohe Serverauslastung während der Hauptaktualisierungszeiten verursacht.
Lösung:
① Dieses Phänomen tritt meist bei schwachem WLAN-Signal oder Serverüberlastung während Stoßzeiten auf.
② Überprüfen Sie den Bluetooth- und WLAN-Verbindungsstatus zwischen Ihrem Smartphone und dem Gerät, um eine stabile Signalqualität sicherzustellen.
③ Verlassen Sie die Update-Seite, kehren Sie zur Startseite der App zurück und rufen Sie die Firmware-Update-Oberfläche erneut auf.
④ Klicken Sie auf »Update starten«. In der Regel ist ein erneuter Versuch erfolgreich.
⑤ Sollte das Update nach mehreren Versuchen weiterhin fehlschlagen, wechseln Sie bitte die Netzwerkumgebung (z. B. Nutzung eines 5G-Hotspots, Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen des Speichersystems, erneutes Einbinden ins Netzwerk oder Verbindung mit einem anderen Netzwerk) und versuchen Sie es erneut.
1.3 Leistungs- und Performance-Anomalien
Szenario A: Einstellung »Einspeisesperre« (Nulleinspeisung) greift nicht
Betroffene Modelle: Hyper 2000 / SF 800
Lösung: Ein Hotfix zur Behebung dieses Fehlers wurde bereits veröffentlicht. Bitte aktualisieren Sie auf die neueste Firmware-Version und überprüfen Sie die Funktion. Sollte das Problem weiterhin bestehen, kontaktieren Sie bitte den Kundenservice gemäß Leitfaden.
Szenario B: Leistungsreduzierung (Derating) durch erhöhte Umgebungstemperatur
—— Bei hohen Umgebungstemperaturen (z. B. über 32 °C) reduziert das Gerät aktiv die Ausgangsleistung, um die internen Leistungshalbleiter zu schützen. Dies ist ein regulärer Thermoschutzmechanismus. Es wird empfohlen, das Gerät an einem kühlen, gut belüfteten Ort aufzustellen oder einen externen Lüfter zur Unterstützung der Wärmeabfuhr zu installieren.
Lösung:
① Überprüfen Sie den Aufstellort des Geräts und stellen Sie sicher, dass es von Wärmequellen ferngehalten und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wird.
② Gewährleisten Sie einen Belüftungsabstand von ≥ 15 cm um das Gerät herum, insbesondere im hinteren Kühlbereich.
③ Es wird empfohlen, an der Rückseite oder Seite des Geräts (je nach Produktmodell) einen externen Lüfter (120 mm oder 200 mm) anzubringen, um die aktive Luftabfuhr zu verstärken.
④ Sobald die Temperatur sinkt, hebt der DSP das Derating automatisch auf, und die Ausgangsleistung normalisiert sich schrittweise, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich ist.
Szenario C: Messung der Photovoltaik-Erzeugung von Drittanbietern funktioniert nicht (Patch veröffentlicht)
—— Das System erkennt die Erzeugungsdaten der PV-Anlage von Drittanbietern nicht korrekt. Überprüfen Sie die Installationsposition und -richtung der Stromwandler (CT) sowie den Betriebsstatus des Drittanbieter-Wechselrichters.
Lösung:
① Stellen Sie sicher, dass die CT-Sensoren am Netzeingangskabel (Haupteinspeisung) installiert sind und nicht am Ausgang des Wechselrichters.
② Überprüfen Sie, ob der Richtungspfeil auf den CT-Sensoren in Richtung des Stromnetzes (Grid) zeigt. Eine falsche Installationsrichtung führt zu fehlerhaften Messwerten.
③ Stellen Sie sicher, dass die CT-Klemmen vollständig geschlossen und eingerastet sind (lose Verbindungen verursachen intermittierende Messwerte).
④ Vergewissern Sie sich, dass der Drittanbieter-Wechselrichter ordnungsgemäß Strom erzeugt (überprüfen Sie dies in der herstellereigenen Monitoring-App).
⑤ Sollte die Funktion nach diesen Prüfungen weiterhin fehlerhaft sein, kontaktieren Sie bitte unseren technischen Support und halten Sie die Marke, das Modell sowie die Protokolle (Logs) des Wechselrichters bereit.
Szenario D: Batterie zeigt 100 % SOC, obwohl sie nicht vollständig geladen ist
—— Verursacht durch eine Drift der BMS-Kalibrierung bei LiFePO4-Batterien (LFP). Dies kann durch 2 bis 3 vollständige Zyklen von »vollständigem Laden → vollständigem Entladen → erneutem vollständigen Laden« behoben werden.
Betroffene Modelle: Alle Modellreihen (mit LFP-Batterien)
Lösung:
① Führen Sie eine vollständige Kapazitätskalibrierung durch: Entladen Sie die Batterie, bis das System automatisch abschaltet (Aktivierung des Tiefentladeschutzes bei 0 %).
② Lassen Sie das Gerät 10 Minuten ruhen, damit sich die Zellenspannung stabilisiert.
③ Laden Sie die Batterie in einem Durchgang auf 100 % auf und halten Sie den Ladezustand für weitere 15 Minuten aufrecht (Zellausgleich / Balancing).
④ Dieser Ablauf von »vollständiger Entladung → vollständiger Ladung« entspricht einem vollen Zyklus. Es wird empfohlen, dies 2 bis 3 Mal hintereinander auszuführen.
⑤ Nach Abschluss von 2 bis 3 Zyklen hat das BMS die Kalibrierung abgeschlossen, und die Kapazitätsanzeige arbeitet wieder präzise.
Szenario E: MQTT-Kommunikationsfehler verhindert Übertragung von Leistungsanpassungsbefehlen (Patch veröffentlicht)
—— Nach einem Software-Upgrade schlägt der Aufbau der MQTT-Verbindung zwischen der App und dem Gerät fehl. Dies führt dazu, dass die von der Cloud gesendeten Parameter zur Leistungsanpassung vom Gerät nicht empfangen werden können. Spezifische Symptome sind:
① Die Eingangs-/Ausgangsleistung ist auf einen bestimmten festen Wert (z. B. 1000 W) gesperrt und kann die ursprüngliche Leistung vor dem Upgrade (z. B. 1500 W) nicht erreichen;
② Die Ausgangsleistung in einem Multi-HUB-Cluster ist deutlich niedriger als vor dem Upgrade;
③ Benutzer können die Ausgangs-/Eingangsleistung des HUBs nicht über die App anpassen;
④ Einstellungen für Einzelgeräte werden nicht übernommen.
Betroffene Modelle: Nur für HUB1200 / HUB2000
Lösung: Ein Patch zur Behebung dieses Problems wurde bereits veröffentlicht.
1.4 Leistungs- und Performance-Anomalien (Many-to-One lokales Kommunikationsszenario)
Bei jüngsten Untersuchungen zu Szenarien, in denen mehrere Zendure-Geräte mit 1 CT im HEMS gekoppelt sind, haben wir einige Leistungs- und Performance-Probleme identifiziert, die auf Firmware-Logikfehler zurückzuführen sind. Derzeit werden die fehlerbehobenen Versionen dringend getestet und in Kürze per OTA-Update bereitgestellt. Bis dahin nutzen Sie bitte vorrangig die „temporären Workarounds“, um diese Probleme zu umgehen.
Problem 1: Fehlerhafte Meldung des SOC-Limits beim SolarFlow 800 Pro / SolarFlow 800 Pro 2 führt zu unausgeglichener Einspeiseverteilung
—— Wenn sich ein SolarFlow 800 Pro oder SolarFlow 800 Pro 2 im HEMS befindet, dessen Akku vollständig geladen ist und der sich im PV-Bypass-Einspeisemodus befindet, verringert das HEMS die Entladeleistung der anderen, nicht im Bypass befindlichen Speichergeräte nicht korrekt. Dies führt dazu, dass die Gesamtausgangsleistung die Hauslast übersteigt und insgesamt ins Stromnetz eingespeist wird.
Betroffene Modelle: SolarFlow 800 Pro / SolarFlow 800 Pro 2
Temporäre Lösung: Bevor das Firmware-Update veröffentlicht wird, entfernen Sie die betroffenen Geräte bitte vorübergehend aus dem HEMS-Cluster (oder pausieren Sie ihre Teilnahme an der Entladesteuerung), um eine unkontrollierte Netzeinspeisung zu vermeiden. Falls eine Entfernung nicht möglich ist, schalten Sie bitte vorübergehend den PV-Eingang des Geräts aus oder reduzieren Sie den Ziel-SOC für das Laden auf 90 %.
Problem 2: Berechnungsfehler beim Tagesübergang (Zeitzone 0) führt dazu, dass in Zeiten mit niedrigen Strompreisen nicht geladen wird
—— Wenn sich das HEMS im lokalen Kommunikationssteuerungsmodus befindet und die Zeit mit niedrigem Strompreis auf 0:00 bis 2:00 Uhr europäischer Zeit (Tagesübergang) fällt, kann das System die Berechnungslogik dieser Zeitzone nicht korrekt identifizieren, was dazu führt, dass das Gerät in diesem Zeitraum keine Ladebefehle ausführt. Beobachtungen zufolge tritt dieses Zeitfenster bei europäischen Stromtarifen selten auf, weshalb die Auslösewahrscheinlichkeit gering ist.
Betroffene Modelle: Alle Serien (Szenario der lokalen HEMS-Kommunikationssteuerung)
Temporäre Lösung: Bitte gehen Sie in die Zendure App → HEMS (Home) → Settings → Lab Feature -> One-to-Many Local Communication und deaktivieren Sie diesen Schalter vorübergehend. Nach der Deaktivierung umgeht das System diesen Zeitzonen-Berechnungsfehler.
Problem 3: Fehlerhafte Beurteilung von Energieüberschuss nach Erkennung negativer Leistung durch den CT
—— Bei der lokalen Kommunikationssteuerung mehrerer Speichergeräte im HEMS erkennt der CT (Stromwandler) während des Regelvorgangs eine kurzzeitige negative Leistung (z. B. Stromumkehr auf Netzseite). Das HEMS geht fälschlicherweise davon aus, dass das System in einen „Überschuss“-Zustand eingetreten ist (vermeintlicher PV-Überschuss). Dies führt dazu, dass die Steuerungslogik für einige Sekunden unterbrochen wird, bevor sie sich wiederherstellt. Dieser Zustand wiederholt sich zyklisch und verursacht Schwankungen bei der Ausgangsleistung.
Betroffene Modelle: Alle Serien (Szenario mit lokaler Steuerung mehrerer Geräte)
Temporäre Lösung: Bitte gehen Sie in die Zendure App → HEMS (Home) → Settings → Lab Feature -> One-to-Many Local Communication und deaktivieren Sie diesen Schalter vorübergehend. Nach der Deaktivierung löst das System aufgrund negativer CT-Werte keine fehlerhaften Überschussbeurteilungen mehr aus, und die Leistungssteuerung stabilisiert sich wieder.
Problem 4: Wenn die Netzeinspeisung deaktiviert ist, erhalten Bypass-Geräte einen 0W-Leistungsbefehl, was zu wiederholtem Starten und Stoppen führt
—— Wenn sich mehrere Speichergeräte im HEMS in der lokalen Kommunikationssteuerung befinden und die Funktion „Einspeisung ins Netz deaktivieren“ eingeschaltet ist: Falls ein Speichergerät vollständig geladen ist und sich im Bypass-Modus befindet, sendet das HEMS einen Entladeleistungsbefehl von 0 W an dieses Bypass-Gerät, was zu einer kurzen Abschaltung führt. Einige Sekunden später weist das HEMS die Leistung neu zu, damit das Gerät den Betrieb wieder aufnimmt. Es gerät somit in eine Endlosschleife aus „Abschaltung → Wiederaufnahme → Abschaltung“.
Betroffene Modelle: Alle Serien (Szenario mit lokaler Steuerung mehrerer Geräte + deaktivierte Netzeinspeisung)
Temporäre Lösung: Bitte gehen Sie in die Zendure App → HEMS (Home) → Settings → Lab Feature -> One-to-Many Local Communication und deaktivieren Sie diesen Schalter vorübergehend. Nach der Deaktivierung sendet das HEMS keine 0W-Befehle mehr an Bypass-Geräte, wodurch das Problem des ständigen Ein- und Ausschaltens effektiv abgemildert wird.
II. Funktionserläuterungen (Änderungen und Leitfäden zu neuen Features)
Diese Kategorie umfasst im Wesentlichen Änderungen der Funktionslogik nach dem HEMS 2.0-Update, Anpassungen der UI-Benutzeroberfläche sowie die Planung neuer Features. Diese Änderungen sind bewusste Weiterentwicklungen des Designs und keine Systemfehler. Bitte lesen Sie die folgenden Erläuterungen sorgfältig durch, um den Designansatz des neuen Systems vollständig zu verstehen.
2.1 Moduslogik und Einstellungsänderungen
① Das Konzept der „Grundlast“ wurde entfernt
—— Im HEMS 2.0 wurde die „Grundlast“ abgeschafft. Die drei ursprünglichen Nutzerszenarien, die von der Grundlast abhingen (nur Smart Plugs, Auto-Modus+Smart Plugs, Auto-Modus ohne CT und ohne Plugs), können nun über Benutzerdefinierter Modus → Präferenzen → Ausgangsleistung für nicht konfigurierte Zeiträume konfiguriert werden. Diese Einstellung ist in der aktuellen UI noch unauffällig platziert; eine Optimierung ist bereits in Planung.
Bedienungsanleitung: Gehen Sie zu Benutzerdefinierter Modus → Einstellungsseite für Präferenzen → Unten „Ausgangsleistung für nicht konfigurierte Zeiträume“ → Auf gewünschte Wattzahl einstellen.
② Die Preisspannen für hohe/mittlere
iedrige Stromtarife im TOU-Modus sind anpassbar
—— Diese Funktion war schon immer vorhanden, jedoch ist der Zugriffspfad nicht auffällig genug, sodass Nutzer fälschlicherweise annehmen, die Einstellung werde nicht unterstützt. Nutzer finden den Schieberegler im sekundären Einstellungsbereich („Stromtarifeinstellungen“ oder „Tarifkonfiguration“) auf der TOU-Konfigurationsseite, um die Intervalle prozentual anzupassen.
Bedienungsanleitung: Gehen Sie zu TOU-Modus-Einstellungen → Suchen Sie „Stromtarifeinstellungen“/„Tarifkonfiguration“ → Ziehen Sie den Schieberegler, um die hohen/mittleren
iedrigen Schwellenwerte anzupassen.
③ Logikunterschiede zwischen dem neuen „Eigenverbrauch“-Modus und dem alten „Intelligenten CT“-Modus
—— Der neue Eigenverbrauch-Modus ist eine vollautomatische Optimierung (Priorisierung des Eigenverbrauchs, Minimierung des Netzbezugs, Nulleinspeisung) und bietet keinen manuellen AC-Ladeschalter mehr. Dies ist ein Industriestandard-Design (ähnlich wie bei Tesla, Sonnen usw.) und wird nicht rückgängig gemacht. Nutzer, die das AC-Laden manuell steuern möchten, wechseln bitte in den benutzerdefinierten Modus.
Bedienungsanleitung: Automatisierungsbedarf → Eigenverbrauch-Modus nutzen; Manueller Steuerungsbedarf → Benutzerdefinierten Modus nutzen.
④ Der TOU-Modus erfordert nun zwingend einen CT (in der alten Version optional)
—— Der neue TOU-Modus basiert auf dem Kernkonzept „Lastverfolgung + Nulleinspeisung“, weshalb ein CT zwingend erforderlich ist. Nutzer ohne CT, die reines Arbitrage-Geschäft (Laden bei niedrigem Tarif, Entladen bei hohem Tarif) betreiben möchten, können dies durch manuelle Konfiguration der Lade- und Entladezeitfenster im benutzerdefinierten Modus erreichen.
Bedienungsanleitung: Nutzen Sie den benutzerdefinierten Modus, um den Lade- und Entladezeitplan manuell zu konfigurieren.
2.2 Geplante Optimierungen (In Kürze)
Folgende Punkte stehen auf unserer Optimierungsliste und werden bald per OTA- und App-Update veröffentlicht:
① Auto-Modus lädt bei Niedrigtarif auf 100 % (keine Reserve für PV)
—— Ursprünglich sollte das System das Ladeziel dynamisch an die PV-Prognose des Folgetages anpassen. In der ersten Version wurde dies aus Zeitgründen auf „Vollladen bei Niedrigtarif“ vereinfacht. Ein kommendes Update wird die smarte PV-Prognose wiederherstellen, um zu vermeiden, dass Solarstrom tagsüber bei vollem Akku verschwendet wird. Bitte achten Sie auf offizielle Ankündigungen.
Workaround (Temporäre Lösung): Gehen Sie auf Home -> Settings -> Battery Settings und senken Sie den „Max SOC“ abends manuell von 100 % auf z. B. 50 %. So reservieren Sie Kapazität für die morgendliche PV-Erzeugung. Stellen Sie den Wert morgens wieder auf 100 %.
② Geräteliste nicht wischbar & fehlende Statusanzeigen
—— Dieses UI-Design wird optimiert. Die geplanten Änderungen: 1. Karten lassen sich innerhalb der Gruppe wischen; 2. Status-Icons (Laden/Entladen/Standby) werden hinzugefügt; 3. Die Anzahl der Akkupacks wird ausgeblendet (für ein aufgeräumteres Design). Diese Änderungen werden automatisch aktiv.
Workaround: Um den vollständigen Status und die Leistungsdaten einzusehen, tippen Sie einfach auf die Gerätekarte, um die Detailseite zu öffnen.
2.3 Vier schnelle Klarstellungen
Hierbei handelt es sich um vier häufige Fehlwahrnehmungen im Nutzerfeedback zu diesem Update, die hier gesammelt klargestellt werden – es handelt sich um bewusste Designänderungen und nicht um Systemfehler:
Q: Warum ist das Firmware-Update zwingend erforderlich?
A: HEMS 2.0 verwendet eine neue Betriebslogik. Wenn nur die App aktualisiert wird, die Geräte-Firmware jedoch nicht, arbeitet das Gerät weiterhin mit der bisherigen HEMS-Logik. Dadurch werden neue Einstellungen möglicherweise nicht übernommen oder einzelne Funktionen arbeiten nicht wie erwartet.
Erst nach der Firmware-Aktualisierung wird die neue Logik von HEMS 2.0 vollständig aktiviert und Ihre Einstellungen korrekt umgesetzt.
Bitte stellen Sie vor dem Update sicher, dass der Akkustand mindestens 20 % beträgt und die Netzwerkverbindung stabil ist.
Q: Wo ist der „Smart-Steckdosenmodus“ nach dem Update geblieben?
A: Die bisherige Logik des „Experte – Smart-Steckdosenmodus“ wurde in den „Auto“-Modus integriert.
Q: Warum kann ich nach dem Update die Schwellenwerte für hohe, mittlere und niedrige Stromtarife nicht mehr einstellen?
A: Die Funktion wurde nicht entfernt, der Zugriff ist lediglich unauffällig. Bitte suchen Sie auf der TOU-Einstellungsseite nach dem Schieberegler für die hohen und niedrigen Tarifzonen.

Q: Warum sind die Konfigurationsoptionen für den intelligenten CT-Modus nach dem Update verschwunden?
A: Die Struktur des bisherigen „Experte – Smart-CT-Modus“ wurde vereinfacht und neu aufgebaut.
① Die bisherige Einstellung „Präferenz: Laden mit überschüssiger Energie“ ist in HEMS 2.0 bereits standardmäßig in den Modi „Zenki“, „Auto“, „Eigenverbrauch“ und „TOU“ verfügbar, sobald ein Smart CT verwendet wird. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht mehr erforderlich.
② Die bisherige Einstellung „Präferenz: Laden nach Strompreis“ ist in HEMS 2.0 standardmäßig in den Modi „Zenki“, „Auto“ und „TOU“ enthalten.
③ Die bisherige Einstellung „Präferenz: Laden nach Zeitplan“ wurde in HEMS 2.0 entfernt. Nutzer mit Smart CT können stattdessen die Modi „Zenki“ oder „TOU“ verwenden, um anhand der Strompreise zu laden. Nutzer ohne Smart CT können den Modus „Custom“ verwenden.
④ Der Schalter „AC-Laden starten“ wurde entfernt.
III. Schlusswort
Wir sind uns bewusst, dass jedes Systemupdate ein Dialog über das Vertrauen unserer Nutzer ist. Das Upgrade auf HEMS 2.0 verkörpert unsere Vision eines intelligenteren und sichereren Energiemanagements. Dennoch haben einige unvollständige Designentscheidungen und UI-Layouts zu Unannehmlichkeiten für Sie geführt. Wir arbeiten mit aller Kraft daran, die Bedenken jedes einzelnen Nutzers durch detaillierte Leitfäden, UI-Optimierungen, Firmware-Patches und kontinuierliche Funktionsupdates schrittweise zu lösen.
Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Unterstützung für Zendure. Möge jeder Ihrer Tage voller Sonnenschein sein!
Ihr Zendure-Team