Hallo Surfer1264 wie gewünscht eine Zusammenfassung:
Wie Henry richtig schreibt, versucht die Z-HA Steuerung eine sogenannte Nulleinspeisung zu gewährleisten, wenn man im Betriebsmodus die Smarte Leistungsregelung auswählt.
Dafür nimmt er den Wert des Sensors, den man in der Zendure Integrationsoptionen unter P1 Sensor für Smart Matching eingibt.
Dieser Wert kommt in der Regel, vom Zendure eigenen Gerät D0-Zähler oder Zähler 3CT (120A), beziehungsweise Shelly Pro 3EM, Ecotracker IR oder einen anderen Stromleser (Tasmota). Dieser Wert kommt je nach Einstellung sogar im Sekundentackt an.
Da die Z-HA Steuerung nun versucht möglichst auf null zu kommen heißt das, dass entsprechende Steuerbefehle auch im Sekundentackt gesendet werden müssen, obwohl es nur Schwankungen im Bereich von - 10 bis 10 Watt sind, die auf die Stromrechnung so gut wie keinen Einfluss haben.
Hier setzt die Lösung mit dem virtuellen P1-Sensor an, der diese minimalen Schwankungen herausfiltert und im Bereich von -10 bis 10 Watt der Z-HA Steuerung „vorgaukelt“, dass es keine Änderung gegeben hat, da er den Wert 0 übermittelt.
Dafür wird in der HA-Config-Datei das Script von Surfer1264 eingefügt und in der Zeile 3 der eigene Sensor, der bisher als P1-Sensor funktioniert, eingetragen.
In der Zendure Integrationsoptionen unter P1 Sensor für Smart Matching wird jetzt der Sensor „sensor.p1_sensor_virtuell“ eingetragen.
Der Vorteil beim virtuellen Sensor ist auch, dass man einen eigenen Nullbereich festlegen kann.
Derzeit ist -10 bis +10 eingestellt. {% set null_hyst = 10 %} {# ±10 W Totzone #}
Manche wollen, dass grundsätzlich 50 Watt bezogen werden, um die Einspeisung zu minimieren und andere wollen garantiert 50 Watt einspeisen, um so wenig wie möglich zu beziehen.
Meine Erfahrungen bisher sind, dass die Z-HA Steuerung nicht jede Wattanpassung im einstelligen Bereich sofort über den Wechselrichterausgang (‚sensor.hyper_2000_output_home_power‘) regelt, aber ist trotzdem bemüht, dass der Wert des P1-Sensors auf null steht.
Im Vergleich mit dem virtuellen Sensor regelt die Z-HA Steuerung über den originären Sensor (D0, Shelly, Ecotracker usw.) spätestens ab 5 Watt Unterschied (manchmal auch bei nur 1 Watt Unterschied) den Wechselrichteraugang.
Der virtuelle Sensor nimmt die Werte von -10 bis +10 und setzt sie auf 0, sodass der keine Regelung erfolgt. „Still ruht der See“
Beim zuschalten von Lasten gibt es kein Unterschied und beide regeln gleich schnell hoch oder runter.