Ist dann wohl doch hier eine Diskussion über den Wirkungsgrad des SF2400AC geworden.
Um meine Enttäuschung zu verstehen, möchte ich noch mal bemerken, dass ich beim Wirkungsgrad nicht nur den Speicher betrachte, sondern das System. Soll heißen, Überschuss messen mit dem Shelly Pro 3EM, umschalten auf Laden, Speichern und wieder an das Netz abgeben. Also die ganze Kette und die damit verbundenen Verluste vom Überschuss.
Mein System ist ein Standard-Balkonkraftwerk. 900Wp Solarmodule mit Ecoflow PowerStream. Typischerweise liegt an sonnigen Tagen bei mir der Überschuss bei max ca. 500W. Das ist natürlich schwankend, also auch weniger.
In meiner Naivität bin ich davon ausgegangen, daß der SF2400AC auch für solche BKW gedacht ist. Ich habe die Werbeaussagen jedenfalls so interpretiert🤷🏻.
Ich habe nicht erwartet, daß der Solarüberschuss nur ca. zur Hälfte am Speicher ankommt durch das langsame Umschalten. Auch nicht, dass beim Entladen nur wieder ca. die Hälfte übrigbleibt. Wenn es dann wieder ins Netz geht habe ich natürlich wieder die Umschaltthematik (nochmal 50%). Wie würdet ihr dann die Effizienz des Systems nennen?
Aber das scheint Zendure bewußt zu sein, ohne das man es kommuniziert. Ich habe nach langen Diskussionen mit dem Support dann diese Antwort bekommen:
".. Wir haben festgestellt, dass die Überschussleistung in Ihrem Video während des Zeitraums instabil war. Typischerweise erfordert Überschussladung ein Haus mit einer Überschussleistung von mehreren hundert bis mehreren Kilowatt tagsüber.
Wenn die Überschussleistung Ihres Hauses konstant nur einige Dutzend bis 300 W beträgt und häufig in diesem Bereich schwankt, ist unser Produkt nicht geeignet oder Ihr Szenario eignet sich nicht für Überschussladung.
Wir empfehlen daher, auf direktes Laden mit einem Mikrowechselrichter umzusteigen, der an einen netzunabhängigen Anschluss angeschlossen ist.."
Ah! Gut zu wissen🤔 Habe heute meinen Speicher zurück geschickt, da mein BKW wohl zu klein ist 😕