Tiefentladung und Entladen bis zur Entladegrenze sind unterschiedliche Sachverhalte. Ein gutes BMS stoppt vor Beginn des Entladeknicks. Darüber hinaus is der Vergleich mit einem PKW-Akku nicht richtig. Die dortigen BMS erfassen tatsächlich auch die ein- und ausgespeisten Energiemengen meist inkl Eigenverbrauch der Technik. Das macht Zendure offenbar nicht. Damit ist insbesondere bei abnehmender Akkukapazität nicht sichergestellt, dass eine Aufladung auf 100% eine Kalibrierung sicherstellt. Woher soll das System denn wissen, wieviel Energie im Akku verfügbar ist (100% vs. gealterter Akku mit z. B. 80% Kapazität.) Da geht nur der Weg über die Spannung V (schwierige Entladekurve) oder eine Erfassung der (Energie)Kapazität in Wh. Hilfsweise wären auch Ah möglich (konstante Spannung) näherungsweise vorausgesetzt). Solange wir nicht wissen, wie das BMS genau funktioniert, wundere ich mich immer wieder über absolute Aussagen, die meinen, das eine Kapazitätserfassung über 100% und 0% (BMS nicht Tiefentladung! sinnlos wäre. Ich sehe natürlich auch das Risiko einer Tiefentladung, wenn man nicht sofort nach erreichen 0% wieder auflädt, was mit einfacher Planung tagsüber möglich ist.