Der Wechselrichter wird immer versuchen, so viel Leistung zu ziehen, wie irgendwie geht. Dafür sucht er regelmäßig die gesamte Spannungs-Strom-Kennlinie des simulierten Solarpanels ab. Der Hub muss da jetzt versuchen, so dagegen zu arbeiten, dass der Wechselrichter auf einem sinnvollen Spannungsniveau arbeitet und dabei auch noch eine halbwegs konstante Leistung bekommt, obwohl der Wechselrichter die ganze Zeit versucht dagegen zu arbeiten, um mehr Leistung zu bekommen. Stark vereinfacht: Beim Start des Systems wartet der Wechselrichter erst einmal eine Weile und beurteilt den Zustand des Stromnetzes. Der Hub sieht , dass der Wechselrichter weniger Leistung zieht, als er soll, also wird versucht, die angebotene Leistung zu erhöhen. Dann fängt der WR an zu arbeiten, misst kurz den Kurzschlussstrom des simulierten Panels, und regelt dann seinen Eingangsstrom knapp darunter, um von da aus den MPP zu suchen. Dabei geht der Hub aus der Strombegrenzung und durch die "unechte" Simulation des Panels steigt die Spannung fast sofort auf den Maximalwert. Jetzt haben wir plötzlich eine Situation, wo der WR seinen maximalen Eingangsstrom zieht und der Hub die maximale Ausgangsspannung liefert. Die Leistung (das Produkt aus beiden) ist dann erstmal sehr hoch (praktisch das Maximum, was sich der WR nehmen will). Der Hub regelt das dann langsam runter, um den WR an den gewünschten Arbeitspunkt zu bekommen. Das kann er auch nicht schneller machen, weil er sonst das Tracking des WR völlig verwirren und dessen Regelschleifen zum schwingen bringen würde. Um das zu lösen bräuchte man Hardware, die eine echte Leistungs- statt einer Spannungs- und Strom-Begrenzung realisiert, und das dann auch noch so, dass der WR trotzdem den Arbeitspunkt mit der höchsten Systemeffizienz bevorzugt, über ein regelbares und ziemlich breites Leistungsspektrum, mit einem WR mit unbekanntem Verhalten. Ja, das wäre schon machbar, aber mit welchem Aufwand? Je nach WR bräuchte man wahrscheinlich sogar einen Linearregler am Ausgang, weil die Ausgangskapazität des Schaltreglers den MPPT verwirren könnte. Das wäre dann aber wieder für die Effizienz eine Katastrophe. In anderen Worten: Im Rahmen der technischen Möglichkeiten bei Nutzung eines Balkon-PV-Wechselrichters, der nicht selbst die Zielleistung regelt, ist das hier schon nahe am Optimum. Sinnvoll könnte sein, einen regelbaren WR zu verwenden und den Hub einfach auf die maximal mögliche Ausgangsleistung zu konfigurieren.