Hallo Foristen,
nachdem im Februar bei dem mauen Sonnenwetter die Energieernte mit 2 Solarmodulen mehr als bescheiden war, hab ich mir überlegt, die Anlage etwas zu pimpen. Zu meinen beiden östlich orientierten Modulen, hab ich noch 2 von Meyer Burger organisiert, die ich auf der Südseite unseres Hauses an die Wand montierte. Die Solarpanelpaare sind parallel verschaltet und eins der Panele mit einer Diode im positiven Strang gegen das 2te getrennt und die Panelpaare jeweils mit einem Eingang vom Hub verbunden. Die Eingänge des Hubs wurden je mit einer 12 Ampere gPV Schmelzsicherung abgesichert.
Da bei vollem Sonnenschein viel zu viel Leistung auf den Eingängen ankommt, hab ich ein System installiert, das automatisch das jeweils "schwächere" Panel eines Paares von der Parallelschaltung trennt. Dafür kam mir dieses Bauteil, dass für knapp 25€ zu erwerben ist, entgegen( https://de.aliexpress.com/item/4001264739625.html?gatewayAdapt=glo2deu). Es überwacht den Strom und schaltet bei einem zu wählenden Amperewert einen Schalter. Über diesen Schalter wird ein Schütz angesteuert, der bei Stromlosigkeit jeweils das schwächere Panel der Panelpaare von der Parallelschaltung trennt. Für die Überwachung der Stromstärke wurde nach diversen Messungen mit einer Stromzange, die auch Gleichstrom messen kann, das leistungsstärkste Panel ausgewählt, da derzeit die 4 Panels nahezu gleichzeitig dem Sonnenschein ausgesetzt sind. Der Referenzwert wurde bei 6 Ampere bestimmt bei dem die Panels weggeschaltet werden. Das System läuft seit knapp 2 Wochen ohne Probleme und es wurde bisher auch noch keine der Schmelzsicherungen verbrannt.
Das Bild zeigt den Stromwächter in Aktion, wobei der Kontakt öffnet (rote Kontrollleuchte), wenn der Wert 6 Ampere erreicht wird. Ob sich die höhere Ausbeute an Energie bei Schwachlichtagen/zeiten gegen die Kosten zweier zusätzlicher Solarpanels rechnet, mag eher eine idelistische Betrachtung sein. Spass machts auf jeden Fall.
