Hallo zusammen,
leider habe ich den Eindruck, dass der Smart-CT Modus zur Verwendung eines Shelly 3EM (Pro) aktuell noch nicht so ganz ausgereift ist. Es bestehen meines Wissens nach folgende Probleme:
- Abwechselndes Laden und Entladen wenn SOC = Entladelimit und PV-Leistung < Leistung der Haushaltslasten
- Automatischer Bypass aktiviert sich nicht zwangsläufig wenn SOC = Ladelimit und noch PV-Leistung vorhanden
- Geschwindigkeit der Reaktion auf Laständerungen langsam
- Hin und wieder Aussetzer (vlt. da Funktion über Internet und Cloud?)
Über dieses Grundlegende hinaus gäbe es noch weitere Punkte, die sicherlich gut wären:
- Funktion im lokalen Netzwerk, auch ohne Internet möglich
- Einbindung von meheren Shelly 3EM (Pro) & Plug Plus S
- Aufteilung der mittels Shelly Sensonen gemessenen Leistung als Einspeiseleistung mehrerer PV-Hubs
Aus diesen Gründen überlege ich anstatt den Smart CT-Modus zu verwenden den Wechselrichter dynamisch abzuregeln und so die Einspeisung des SolarFlow zu steuern. Für die mit Hoymiles WR geht dies ja sehr einfach über eine DTU und MQTT. Es lässt sich z.B. mittels Home assistant selber realisieren oder aber z.B. durch eine Fertiglösung wie Smart Micro Solar (siehe Bild).
Das Ganze ergibt natürlich nur Sinn, wenn im SolarFlow eine größere max. WR-Leistung & größerer Entladeleistungssollwert eingestellt ist, als das Limit des WR. Sonst könnte man ja hiermit nichts begrenzen.
Nun kommen wir zu meiner eigentlichen Frage: Was bedeutet das für den PV-Hub bzw. Den WR? Ist es schlecht sozusagen eine "zu hohe" max. WR-Leistung einzustellen?
Wie ist eure Meinung hierzu, bzw. was sagt Zendure hierzu?
Ich könnte mir vorstellen, dass dies auf Dauer nicht gut für die Lebendsdauer der Komponenten ist.
Vermutlich wird der Wirkungsgrad zwischen PV-Hub und Netz sinken, da der PV Hub ja einen höheren Ausgangsstrom liefern muss, als es für die vom WR aufgenommene Leistung nötig wäre.
Da es ja schon einige von euch gibt, die das so am laufen haben wäre ich sehr auf Erfahrungen gespannt. 🙂
Viele Grüße
