Das ist nicht primär abhängig von der Raumtemperatur sondern von der Verlustleistung.
Auch die steigt relativ zur Energieabgabe in die Akkus bzw ins Netz oder daraus zurück.
Der Hyper wird bei einer Raumtemperatur von 20° und einem Leistungsdurchfluß von 1200W mehr als 60° warm. Als AUSSEN-temperatur, INNEN dürfte der Wert noch deutlich höher liegen !
Bei einer Lufttemperatur von zur Zeit kuscheligen 30° oder noch schlimmer direkter Sonneneinstrahlung kocht das Ding bestimmt am Limit und wird von der Hardware gedrosselt.
Wer kein Infrarotthermometer hat, das ist etwa der Bereich ab dem es sich es sich heiß anfühlt ohne zu Schmerzen, vergleichbar mit einer frisch aufgebrühten Tasse Kaffee in der Hand.
Also die Temperatur oben aus dem Bild ist realistisch.
Ob das für das Gerät nun kritisch ist ? Ich würde sagen kommt drauf an, wie lange, wie oft.
Vergleiche ich das Innenleben eines Hub/Hyper (die anderen kenne ich nicht, der Ace hat Lüfter) mit dem eines vergossenen Microwechselrichters gleicher Klasse, würde ich sagen das
Temperaturmanagement bei Zendure ist schlechter.
Und deswegen sollte man überlegen ab 45° bis 50° eine aktive Kühlung vorzuhalten.
Erst recht bezogen auf die zu erwartende Haltbarkeit des Geräts.
Was mir aufgefallen ist das die Temperatur, die über die Third-Party App "ZenFlow" ausgegeben wird, nicht stimmt und deutlich zu wenig ist. Ob das bei bei den anderen Daten über MQTT genauso ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich würde bei so einem wichtigen Parameter aber immer aus Sicherheitsgründen
physisch am Gerät selbst messen und schalten, als mich auf Dienstleistungen aus der Cloud
verlassen. Das gleiche gilt dann für die Kalte Jahreszeit in Bezug auf die Akkus.