Meiner Beobachtung und Erfahrung nach ergibt sich auch nach dem App- und HEMS-Update leider keine sinnvolle Einstellung für die wirklich optimale automatisierte Nutzung des dynamischen Stromtarifs bei den Energieplänen, die sich darauf beziehen.
Wenn ich bspw. den Energieplan TOU Modus auswähle und Einstellungen (hoher bzw. niedriger Strompreis) vornehmen möchte, so ist die Preisdifferenz viel zu gering, sodass ich dann im Grunde keinen wirklichen Nutzen daraus habe.
Denn der Strom ist zu teuer im Einkauf (niedriger Strompreis) zum Laden im Vergleich zum späteren Zeitpunkt, wenn es dann zum eingestellten oberen Strompreis - für den ich ja sonst den Strom einkaufen würde - automatisiert entladen würde. Da sind bspw. keinerlei Wandlungsverluste einberechnet, also Strom der auf der Strecke beim Laden und Entladen verloren geht.
So bin ich überzeugt, dass es eine andere Einstellungsmöglichkeit bräuchte, um überhaupt sinnvoll genutzt werden zu können. Ich habe eine dynamische Preisdifferenz vor Augen mit folgender Formel, die evtl. verwendet oder auch noch optimiert werden könnte:
(x1 + a) ⋅ b ≤ x2
x1 = niedriger Strompreis (Preis, bei dem es sinnvoll und wirklich günstig ist den / die Speicher zu laden)
x2 = hoher Strompreis (Preis, ab dem der Speicher entladen werden könnte, um die Wohnung zu versorgen, um teuren Netzstrom einzusparen; je größer der Preis als x2 beim Entladen ist, desto rentabler ist das Nutzen des gespeicherten Stroms)
a (in Cent) = Nutzungsgebühr (Preis für das Speichersystem bei Einkauf in Euro : (Gesamtspeichergröße des Systems in kWh x 0,7 x 6.000))
b = Faktor des Wandlungsverlust:
1,1 1,5 (wir haben 6 kWh Speicherkapazität, effektiv kommen aber nur 4 kWh raus, d. h. 6 kWh : 4 kWh = 1,5)
rte: 90% (Mix Serie) 66% (eigener Erfahrungswert)
So könnten also bei mehr als x2 Cent, tagsüber zu x1 Cent rentabel geladen werden. Bisher kann ich nicht automatisiert laden lassen, da die Einstellungen es unrentabel machen.
Was denkt ihr dazu?