Liebe Zendure-Nutzer,
wir haben die Diskussionen im Forum rund um die PowerHub gesammelt und möchten eure folgenden Fragen gebündelt beantworten:
🔹 Muss die Photovoltaik-Anlage direkt an den PowerHub angeschlossen werden, um gesteuert zu werden?
🔹 Wie installiert man den PowerHub?
Video zur Installationsanleitung: https://youtu.be/4AC2vTZnbwk
Euer Zendure-Team
【Textversion】
Q: Muss die Photovoltaik-Anlage direkt an den PowerHub angeschlossen werden, um gesteuert zu werden?
Nicht zwingend. Die PV-Anlage muss nicht direkt mit dem PowerHub verbunden sein. Die gewählte Methode hängt von der bestehenden Systemstruktur des Nutzers und der gewünschten Tiefe der Energiesynergie ab.
Es gibt hauptsächlich folgende Zusammenarbeitsmethoden zwischen dem PowerHub und PV-Systemen:
Methode 1: Keine direkte PV-Verbindung zum PowerHub; Energiemanagement über Messdaten
Bei Haushalten, die bereits eine Aufdach-PV-Anlage installiert haben, kann die bestehende Verkabelung in der Regel unverändert bleiben. Der PowerHub kann durch interne Messungen oder externe CT-Stromzangen den Hausverbrauch, die PV-Erzeugung und den Netzbezug/-einspeisung erfassen und so die Lade-/Entladestrategie des Speichersystems optimieren.
Diese Methode eignet sich für Nutzer, die ihre Eigenverbrauchsquote erhöhen, die Speicherladung optimieren oder dynamische Stromtarife nutzen möchten.
Bei diesem Ansatz steuert der PowerHub das System primär über Mess- und Energieflussdaten und greift nicht direkt steuernd in den PV-Wechselrichter von Drittanbietern ein.
Methode 2: AC-Kopplung von Drittanbieter-Wechselrichtern an den PowerHub
PV-Wechselrichter von Drittanbietern können auch über die dafür vorgesehene Wechselrichter-Anschlussposition per AC-Kopplung an den PowerHub angeschlossen werden. Dadurch kann das PV-System tiefer in die häusliche Energiesynergie integriert werden.
Im netzgekoppelten Modus kann der PowerHub den Stromkreis des PV-Wechselrichters bei Bedarf zu- oder abschalten.
Im Off-Grid-Backup-Modus kann der PowerHub den PV-Wechselrichter durch Microgrid-Frequenzmanagement drosseln oder abschalten, um den stabilen Betrieb des Inselsystems aufrechtzuerhalten.
Diese Methode eignet sich für Nutzer, die möchten, dass die PV-Anlage bei Stromausfällen weiterhin Strom liefert und die Batterien auflädt, sofern die Systemkonfiguration dies zulässt.
Methode 3: Direkter PV-Anschluss an kompatible Speichereinheiten
Bei Speicherprodukten mit eigenem PV-Eingang kann die PV-Anlage direkt an die PV-Eingangsanschlüsse des Speichers angeschlossen werden.
Diese Methode ist ideal für neue PV-Installationen, Balkonkraftwerke oder für Nutzer, die eine direktere "PV-zu-Speicher"-Verbindung bevorzugen.
Fazit: Der PowerHub erfordert für das Energiemanagement keinen direkten Anschluss der PV-Anlage. Eine grundlegende Optimierung des Eigenverbrauchs lässt sich über Mess- und CT-Daten realisieren. Wenn Nutzer eine tiefere Synergie wünschen, insbesondere die weitere PV-Stromversorgung im Off-Grid-Modus bei Stromausfällen, sollte die AC-Kopplung des Wechselrichters an den PowerHub oder der direkte Anschluss an kompatible Speichereinheiten in Betracht gezogen werden.



