Moin zusammen,
Ich überlege auch gerade, ein BKW anzuschaffen, und bin auch bei Zendure gelandet. Ich interessiere mich speziell für das 2400 Pro und würde einen weiteren AB3000 dazu bauen.
Ziel: Das Zendure soll sich tagsüber nur aufladen, und die gespeicherte Energie nur Nachts abgeben, um mein Haus damit am Leben zu halten.
Das Setup dazu ist etwas kniffelig. Ich betreibe bereits eine 8 KW PV-Anlage. Diese wurde vor 15 Jahren installiert, und ist noch auf Einspeisevergütung ausgelegt. Ich bekomme also noch 5 Jahre eine anständige Vergütung, sowie einen zusätzlichen Bonus auf jede kWh, die ich selbst erzeuge, und auch selbst verbrauche. Alles, was über den Eigenverbrauch hinaus geht, wird eingespeist. Einen Speicher hat die alte Anlage nicht.
Das Haus ist also tagsüber von der alten Anlage meistens gut versorgt.
Das zusätzliche BKW mit eigenen Modulen braucht sich also nur tagsüber aufladen, und soll erst im Haus unterstützen, wenn die alte, bestehende PV weniger, als 800 Watt erzeugt - also irgendwann, wenn es dunkel wird, und das am Besten so lange, bis es wieder hell ist, und die bestehende PV Anlage wieder mehr, als 800 Watt erzeugt. Oder anders bemessen: Wenn der Verbrauch im Haus höher ist, als das, was die alte Anlage erzeugt.
Das soll alles aber nur dann passieren, wenn das E-Auto nicht angeschlossen ist, weil die Ladung des Fahrzeugs den Zendure Speicher zu schnell leer saugen würde.
Ich habe an den wichtigen Punkten die Pro3EM im Haus installiert:
- 1x Netzseitig, um Bezug und Einspeisung zu messen,
- 1x an der PV, um die Leistung der PV zu messen,
- 1x an der Wallbox, um die Ladeleistung zu messen.
Die Logik sagt also:
Wenn Hausverbrauch > Leistung PV UND Wallbox < 10 Watt -> dann soll Zendure den Strom in das Hausnetz abgeben. Nur dann. Ansonsten soll das Zendure durch die eigenen Module geladen werden, und erst wenn voll, dann ebenfalls einspeisen. So der Plan.
Um diese kniffelige Bedingung zu realisieren stellt sich mir nun die Frage, wie ich das darstellen kann.
Kann ich einen Plug S zwischen Zendure und Stromnetz stecken? Kann der quasi rückwärts ( negativ ) arbeiten? Die 800 Watt, die das Zendure maximal einspeist, sollte er ja vertragen. Dann liesse sich das relativ einfach darstellen, es setzt aber voraus, dass das Zendure lädt, ohne Verbindung zum Stromnetz, und der Nachteil wäre, dass ich den Überschuß - wenn das Zendure voll ist - ggfs. Nicht einspeisen kann.
Oder lässt sich diese Anforderung direkt im Zendure hinterlegen? Wie würde man das dort machen?
Hat hier Jemand vielleicht eine ähnliche Konstellation?
Danke & Gruß,
Volker