Moin Techtalker,
Ein komplett anderer Ansatz.
Kein HEMS, kein SML-Lesekopf, kein Node Red etc.
sondern eine SPS-Steuerung mit selbsterstelltem Steuerunsprogramm und Fuzzy-Logic zur Steuerung der Komponenten und Datensammlung.
HMI für die Anzeige und Eingabe der hausspezifischen Verbräuche und Daten. Erreichbar und einsehbar über WLAN durch den integrierten VNC-Server.
Sowie ein herkömmlicher Hutschienen Leistungsmesser der die Solareinspeisung misst und über den S0 Ausgang an die SPS angeschlossen ist.
Am Hauszähler wird nichts gemessen (bei mir technisch nicht möglich aber auch nicht nötig), sondern nur einmalig der Grundverbrauch zu verschiedenen Tageszeiten ermittelt. Dazu habe ich visuell und mit Stoppuhr die Zeiten zwischen dem LED blinken und somit den jeweils aktuellen Verbrauch ermittelt.
Zur Ermittlung der nicht zyklischen Verbrauchswerte von Verbrauchern die nicht selbst über Ethernet kommunizieren können wie Heizung, Fernseher, AVR, Waschmaschine, Spülmaschine, etc., kommen Smart Plugs zum Einsatz.
Mein Solar Aufbau:
1 x Balkonkraftwerk jeweils eine Solarplatte in OST und West Ausrichtung ohne Speicher
2 x Balkonkraftwerk mit 2 x HUB 1200 und jeweils 3KW Speicher in Süd Ausrichtung.
Abgesichert über eigene Sicherung im Verteilerkasten.
Das Ziel ist es nicht nur möglichst eine Nulleinspeisung zu erreichen, sondern auch keine Rückspeisung bei Solarüberproduktion. Entsprechende Verbraucher werden eingeschaltet, um nichts ins Netz rückspeisen zu müssen. Hierzu dienen Verbraucher wie ein kleiner Bautrockner im Keller, Heizlüfter im Homeoffice, Heizmatte, Kühlschrank mit Getränken etc.
Gesteuert über die SPS werden diese Geräte über Smart Plugs eingeschaltet und wieder deaktiviert, wenn die Solarenergie geringer oder die Energie für wichtigere Verbraucher wie z.B. Waschmaschine benötigt wird.
Mit diesem System und Austausch von älteren Küchengeräten konnten wir unseren Hausverbrauch von anfänglich durchschnittlich 4600kW auf jetzt ca. 1900 kW Jahresverbrauch reduzieren.
In den letzten 6 Tagen mussten nur 0,83kW/Tag hinzu gekauft werden.
Seit 1. März liegt der Durchschnittsbezug bei 2,8kW/Tag und über das ganze Jahr gesehen bei 5,2kW, was für eine so kleine Solaranlage recht beachtlich ist.
Gerade, weil hier in Schleswig-Holstein die Sonne im Winter nur max. 12° über dem Horizont steht. 😉
Zur Datenanalyse werden die täglichen Werte von der SPS-Steuerung über DDE in Excel integriert und können dort aufbereitet werden.







