Hallo alle zusammen.
Ich habe in den letzten Monaten die verschiedensten Szenarien mit unterschiedlichen Geräten getestet. Nun möchte ich euch daran teilhaben lassen. 🤗
Vorweg: Auch ich hatte früher Probleme mit der Internetverbindung oder Serverproblemen. In der Vergangenheit hat sich bei mir bewahrheitet: Ruhe bewahren, nicht gleich alle Kabel abmachen, Geräte erhalten alle feste IP-Adressen und Datenpriorisierung und WLAN-Verstärker verwenden. Seitdem sind meine Geräte sehr stabil und dauerhaft erreichbar. 😅
Dies soll keine Werbung oder ähnliches sein, sondern einfach nur meine praktischen Erfahrungen aufzeigen.
Die aktuelle Konfiguration:
SF2400 Pro mit 1x AB3000L und 1x AB2000X --> daran sind 8 Module a 390 Watt (immer 2 Module parralel) angeschlossen (Flachdach, 25° aufgeständert gen Süden, ohne Verschattung)
Die Abgabe des SF2400 Pro ist auf 800 Watt beschränkt und speist über eine eigene Leitung ein (keine anderen Verbraucher, direkt an den Sicherungskasten mit eigener Sicherung). An der Off-Grid-Steckdose ist der Trockner angeschlossen. Die Off-Grid-Steckdose ist dauerhaft auf on im Normalmodus gestellt.
SF2400AC+ mit 1x AB2000S und 3x AB1000
Der SF2400AC+ ist ebenfalls über eine eigene Leitung angeschlossen. An der Off-Grid-Steckdose befindet sich die Waschmaschine.
Bei einem 4-Personen-Haushalt läuft mindestens 1x am Tag die Waschmaschine und mehrmals in der Woche der Trockner. Da ich bei der Einspeisung nicht höher als die 800 Watt gehen wollte, habe ich diesen Aufbau gewählt (alle Geräte sind als große Anlage angemeldet und könnten problemlos auch mehr einspeisen 😁).
Durch die 800 Watt wird zum größten Teil der Hausbedarf gedeckt. Natürlich wird beim Kochen noch Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Aber der größte Teil geht über unsere Anlage.
Durch Waschmaschine und Trockner an den Off-Grid-Steckdosen fallen diese aus dem Verbrauch mit raus und werden zu 100% aus dem Solarstrom betrieben. Wenn die Akkus leer sein sollten und wir trotzdem die Waschmaschine oder den Trockner nutzen wollen, ist das kein Problem. Es wird einfach auf den Netzanschluss durchgeschaltet als ob die Geräte an ihrer eigenen Leitung hängen würden und der Strom einfach aus dem öffentlichen Netz bezogen wird. 🥳
Wie wird das Ganze nun gesteuert?
Der SF2400 Pro läuft im Modus für intelligente Stromzähler. Dies habe ich sowohl über den Shelly 3em, den Ecotracker als auch über den Zendure D0 ausprobiert. Großartige Unterschiede, zb in der Reaktionszeit oder bei der Verbindungsstabilität, konnte ich dabei nicht feststellen. Ich habe auch Zenki und den Automatikmodus ausprobiert. Jedoch hat sich für mich der Modus für intelligente Stromzähler als am Nützlichsten herausgestellt (ich habe keinen variablen Stromtarif, das kommt vielleicht noch 🙈).
Ich hatte, wie viele von euch auch 😱, Probleme, wenn mehrere Geräte gleichzeitig in HEMS liefen. Deshalb habe ich nur den SF2400 Pro mit dem Zendure D0 in ein HEMS eingefügt und im Modus für intelligente Stromzähler laufen lassen.
Den SF2400AC+ habe ich im Grundlastmodus mit Lade- und Entladezeiten eingestellt. Die Entladung beschränkt sich auf ein Minimum (mal 100 Watt in der Nacht für 3-4 Stunden). Ansonsten stehen die Akkus der Waschmaschine zur Verfügung. Da ich den Ecotracker eh hier habe, wird der SF2400AC+ von diesem noch überwacht.
Warum mache ich das Ganze so?
Ich wollte gerne schauen, wie man das Maximum aus seiner eigenen Solarproduktion holen kann. Außerdem bleibe ich so bei den 800 Watt Einspeisung (ja, ich weiß, dass die Kombination so nicht als BKW durchgehen würde und dieser Aufbau nicht erlaubt wäre). Desweitern kann ich auch Waschmaschine und Trockner, gerade an diesen sonnigen Tagen, gleichzeitig laufen lassen.
Fazit
Man kann unglaublich viel mit den Geräten machen und jeder hat andere Bedürfnisse und Vorstellungen. 😉
Fragen, Anregungen oder Wünsche was mal getestet werden soll?




Viel Spaß beim Sonne ernten und Gruß, Tim.