Ich habe mein Problem wahrscheinlich lösen bzw. zumindest lokalisieren können. Nennt es Bug oder suboptimale Regelung:
Ich hatte bei mir den Export überschüssiger Energie ins Netz verboten - und genau das scheint ein Problem zu sein. Wenn der Gesamt-Solarinput (direkt und AC über OffGrid) des Zendure die Summe von gerade zulässiger Akku-Ladeleistung und Hausverbrauch übersteigt, muss er ja seinen Solarinput reduzieren, da er sonst ins Netz einspeisen müsste - was er ja nicht darf. Aber statt die Leistung der angeschlossenen Solarmodule zu passend zu reduzieren, schaltet er den OffGrid kurzerhand aus, um das Einspeiseverbot nicht zu verletzen. Da dann natürlich plötzlich wieder Luft ist, schaltet er den Port wieder ein, und der externe Wechselrichter startet seine Synchronisation und beginnt (zumindest bei mir) eine langsame Ramp-Up-Phase, die gerne mal 10 Minuten dauern kann, bis er die volle gerade mögliche Leistung erreicht hat. Reißt er dabei das Gesamtlimit erneut, geht das Spiel von vorne los.
Wenn man ihm stattdessen erlaubt, überschüssige Energie zu exportieren, macht er das nicht, sondern speist den Überschuss halt ein. Die Idee, das es daran liegen könnte, kam mir heute Mittag. Ich hab die Konfiguration umgestellt und seitdem gabs keine Abschaltungen mehr.
Dafür gabs nen anderen kuriosen Effekt: Als dann der Akku zu 100% voll war, schaltete er wie sonst auch in den Bypass-Modus, reduzierte aber die Leistung der angeschlossenen Solarmodule auf 0 und speiste nur weiter das ein, was über seinen Offgrid hereinkam. Die direkt angeschlossenen Module fuhr er erst in der Leistung wieder hoch, wenn die über AC eingehende Leistung den Hausverbrauch nicht mehr deckte.
Kurios, kurios. Ich beobachte das noch ein paar Tage und werde dann mal den Support mit meinen Erkenntnissen beglücken. Erstmal habe ich drum gebeten, den Austausch auszusetzen (hoffentlich rechtzeitig), würde ja eh nix bringen...