Ich habe ein Ticket zu meinem Problem beim Support eröffnet.
Antwort:
Basierend auf Ihrer Beschreibung und den verfügbaren Informationen handelt es sich bei Ihrem Problem um ein bekanntes Verhalten des Hyper 2000, das durch die Energieverwaltungslogik und Sicherheitsmechanismen des Systems verursacht wird. Hier sind die Schritte zur Fehlerbehebung und möglichen Lösungen:
Überprüfung des Solar Flow-Modus (SF-Modus):
Stellen Sie sicher, dass der SF-Modus in der Zendure-App aktiviert ist. In diesem Modus priorisiert das System die Einspeisung von Solarenergie in den Akku, bevor es die Hauslast versorgt. Wenn der Akku voll ist und die PV-Leistung nicht ausreicht, kann das System in den Standby-Modus wechseln.
Falls Sie möchten, dass die Hauslast priorisiert wird, deaktivieren Sie den SF-Modus vorübergehend in der App. Dadurch wird die PV- und Batterieleistung bevorzugt für die Hauslast verwendet, und das System wechselt automatisch in den Bypass-Modus, wenn die Batterie voll ist.
Einstellung des Ziel-Ladezustands (SOC):
Setzen Sie den Ziel-SOC der Batterie auf einen Wert unter 100 % (z. B. 95 %). Dadurch wird verhindert, dass die Batterie den maximalen Ladezustand erreicht, was die PV-Leistung auf 0 W reduzieren könnte.
Überprüfung der Einstellungen für Netzladung:
Stellen Sie sicher, dass die Option „Netzladung“ in der „Energieverteilungsstrategie“ deaktiviert ist. Wenn diese Option aktiviert ist, könnte das System die PV-Leistung blockieren, sobald der Akku voll ist.
Temperaturmanagement:
Überprüfen Sie die Umgebungstemperatur des Geräts. Wenn die Temperatur über 60 °C liegt, kann die Leistung des Geräts aus Sicherheitsgründen begrenzt werden. Installieren Sie bei Bedarf eine Kühlvorrichtung (z. B. Ventilator) oder sorgen Sie für bessere Belüftung.
Firmware-Updates:
Ihre Firmware-Versionen scheinen aktuell zu sein. Falls das Problem weiterhin besteht, könnte ein zukünftiges Firmware-Update erforderlich sein, um die Energieverwaltungslogik zu optimieren. Halten Sie die App auf dem neuesten Stand, um über Updates informiert zu bleiben.
Langfristige Lösung:
Wenn die oben genannten Schritte keine dauerhafte Lösung bieten, könnte es sich um einen Software-Bug handeln. Beobachten Sie das Verhalten des Systems nach den Änderungen und dokumentieren Sie die Zeitpunkte, zu denen das Problem auftritt, um mögliche Muster zu erkennen.
Durch diese Maßnahmen sollte das Problem entweder behoben oder deutlich reduziert werden.