Liebe Zendure-Nutzer,
Heute freuen wir uns sehr, Ihnen die erste Nutzererfahrung zu ZenWave präsentieren zu können. Wir danken dem Nutzer Andreas herzlich für die Bereitstellung der realen Stromverbrauchsdaten sowie für das ehrliche und detaillierte Teilen seiner Erfahrungen. Wir hoffen, dass dieser Fall Ihnen als Entscheidungsreferenz dienen kann!
**Wichtiger Hinweis: Jeder Haushalt und die Gerätekonfigurationen sind unterschiedlich. Die hier dargestellten Daten beziehen sich auf einen spezifischen Fall und dienen ausschließlich als objektiver Anhaltspunkt. Da Andreas ein ausführliches Interview gegeben hat, da dieser Fallbericht offiziell aufbereitet und veröffentlicht wurde, wird Andreas ihn nicht zusätzlich im Forum teilen. Künftige Tester werden ihre Erfahrungen eigenständig in diesem Forum teilen.
@Andreas M. – Haushaltsprofil
Andreas lebt mit seiner Familie in einem 160 m² Einfamilienhaus in Lemwerder, Bremen. Er besitzt einen Tesla Model Y und eine Wärmepumpe für die komplette Heizversorgung. Das etwa 13 kW PV-System auf dem Dach liefert selbst erzeugten Strom. Um den häuslichen Energieverbrauch zu optimieren, hat er eine Speicherkapazität von 14 kWh eingerichtet (Kombination aus Hyper 2000, SolarFlow 2400 AC, 1600 AC+ und 2400 Pro). Sein jährlicher Stromverbrauch liegt über 10.000 kWh – weit über dem deutschen Durchschnitt, aber zugleich bietet dies enormes Optimierungspotenzial.
Einsparungen: Realisiert im Februar 2026
Im Februar belief sich Andreas’ Gesamtverbrauch auf 1.068 kWh, die tatsächliche Stromrechnung lag bei 237,65 €. Im Vergleich zum BDEW-Durchschnittspreis (31,90 ct/kWh brutto, 10 € Grundgebühr) erzielte er in diesem Monat Einsparungen von 118,44 €.
Diese Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus drei Faktoren:
1. Intelligenter Strombezug über ZENKI: Der Smart Meter zeichnet den Verbrauch auf und synchronisiert mit den dynamischen Spotpreisen (EPEX Day-Ahead). Das ZENKI-Steuerungssystem sorgt dafür, dass die 14 kWh Speicherkapazität bevorzugt in Niedrigpreisphasen geladen wird und bei steigenden Preisen Strom liefert. Dies ermöglicht einen effektiven Bezugspreis unterhalb des Standardlastprofils (SLP).
2. Einheitliche Netzentgelt-Reduzierung (Modul 1): Nach §14a EnWG können Betreiber steuerbarer Verbraucher (z. B. Wärmepumpe oder Ladepunkt) eine einheitliche Reduzierung beantragen. Im Februar führte dies für Andreas zu 7,60 € netto (9,04 € brutto) Netzentgelt-Rabatt.
3. Dynamisches Netzentgelt (Modul 3): Modul 3 ist die dynamische Version der Netzentgelte („Durchleitungsgebühren“) in drei Zeitstufen (niedrig, Standard, hoch). Durch gezielte Verschiebung des Verbrauchs in die günstigen Zeitfenster (fast 50 % in Niedrigpreisphasen) konnte Andreas sein effektives Netzentgelt um 40 % auf 2,27 ct/kWh senken und somit zusätzlich 16,46 € sparen.
**Besonders erwähnenswert: An Tagen mit negativen Strompreisen nutzte Andreas’ Speicher die Gelegenheit, 60 kWh für sein Elektrofahrzeug zu laden und erzielte dabei sogar Einnahmen – ein perfektes Beispiel für Arbitrage.
Zur anschaulichen Darstellung haben wir in diesem Beitrag Andreas’ Stromrechnung beigefügt, wobei personenbezogene Daten unkenntlich gemacht wurden.
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Fall haben, laden wir Sie herzlich ein, diese im Kommentarbereich zu diskutieren!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Zendure-Team


