Kleines Upgrade – Erfahrungsbericht
Der SF 2400 AC+ (SF) überzeugt wirklich. Inzwischen laufen bei mir zwei Geräte, jeweils kombiniert mit zwei APsystems EZ1 an der Off-Grid-Steckdose. Die angeschlossenen Module sind Fassadenmodule, die gerade im Winter sehr effizient arbeiten. Zwei weitere Module sind bereits geplant 😃
Die Off-Grid-Steckdosen funktionieren einwandfrei – ohne Störungen oder sonstige Probleme. Die Umschaltung erfolgt sehr zügig; etwa ab 20 W wird geschaltet, was sich auch gut in der Zendure-App nachvollziehen lässt.
Die Haupteinspeisung übernimmt ein SMA-Wechselrichter, also AC-gekoppelt. Beide Systeme laufen im HEMS – und das sogar lokal. Getestet habe ich das, indem ich den Internetzugang über die FritzBox komplett gesperrt habe. Das SF-System regelt weiterhin zuverlässig unterschiedliche Lasten. Das ist wirklich stark – allerdings wäre es wünschenswert, wenn dieser Status auch direkt in der App sichtbar wäre.
Zendure: Hier besteht noch Verbesserungsbedarf.
Beide Systeme zusammen sind per Freischaltung auf Max Out 4600 W eingestellt – was in der Praxis auch zuverlässig funktioniert. Die Begrenzung auf 4,6 kW ergibt sich durch die Schieflastregelung. Da sowohl SMA als auch SF auf derselben Phase liegen, ist das in meinem Fall unkritisch.
Die beiden SF arbeiten hervorragend zusammen und weisen überwiegend identische SOC-Werte auf. Über die Integration in Home Assistant lassen sich die Geräte entweder lokal steuern oder detailliert analysieren – genau das nutze ich.
Ausgelesen werden unter anderem:
• Min-/Max-Spannungen der einzelnen Akkus
• Gesamtspannung
• SOC-Werte
• Temperaturen
Sollte da mal was nicht stimmen bekomme ich von HomeAssistant eine Benachrichtigung z.B SOC Wert unter 5% oder minV zu klein sowie hohe Temperaturen. Alles per Automatisierung
Damit stehen eigentlich alle wichtigen Daten zur Verfügung.
Erweiterung / Gesamtfazit
Das Gesamtsystem liegt inzwischen bei 21,6 kWh Speicherkapazität. Wichtig war mir vor allem, die Akkus möglichst schnell laden zu können – und genau das funktioniert in dieser Konstellation sehr gut. Im Vergleich zu den vorher genutzten Hyper-Systemen ist die Ladegeschwindigkeit nun etwa doppelt so hoch.
Ich bin mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Durch die verfügbare Leistung kann ich sogar einphasig mit bis zu 3,6 kW mein E-Auto laden. Beispielsweise lassen sich so problemlos etwa 13 kWh ins Fahrzeug laden, was ungefähr 100 km Reichweite entspricht – ein echter Praxisvorteil.
⸻
Zendure – Wunsch / Verbesserung
Wann kommt endlich die Möglichkeit, externe PV-Leistung sauber darzustellen?
Zum Beispiel durch die Einbindung eines zweiten Shelly EM3 Pro oder ähnlicher Messsysteme. Das wäre ein großer Schritt für mehr Transparenz im Gesamtsystem.
Anbei noch mal Fotos.
Viele Grüße Michael ein zufriedener Zendure Kunde 😉
Update
So nun is die Anlage wie sie sein soll. Inzwischen habe ich den Zendure SmartMeter 3CT installiert mit 6 Stromzangen, die drei 50A Stromzangen kann man nach Bedarf konfigurieren, im meine Fall als PV Erfassung. Läuft auch Local und habe festgestellt das der 3CT doch noch etwas schneller regelt wie der vorige Shelly EM3 Pro. Mit dem Update von vorgestern soll die Off Grid Steckdose nun auch ohne Netz funktionieren beim Laden. Aber noch nicht ausgetestet. Anlage läuft echt super und sehr zuverlässig. Hatte aber mit den beiden Hyper 2000 auch nie Probleme.







