Das Regelverhalten, also die Reaktion auf Leistungsänderungen im Netz, wird hier allgemein von den Nutzern als träge beschrieben. Ich gehe mal davon aus, dass es beim Solarflow 2000 genauso ist. Ob es beim Hyper 2000 schneller geht, habe ich hier noch nicht gelesen.
Jedenfalls kann diese Trägheit bei bestimmten Hardware Konstellationen durchaus nützlich sein. Ich habe beispielsweise vier Module, von denen zwei direkt an einen Wechselrichter angeschlossen sind, der wiederum am Netz hängt, und zwei sind am Solarflow angeschlossen.
Ich betreibe das System im CT Modus, und den unabhängigen Wechselrichter mit OpenDTUonbattery mit Nulleinspeisung, wobei die leistungswerte von einem Shelly 3 Pro Em kommen. Diese Kombination reagiert auch sekundenschnell.
Im Ergebnis kommt also tagsüber die Hauptleistung vom direkten Wechselrichter, und wenn Leistungsspitzen entstehen, schiebt der Solarflow über seinen Wechselrichter Strom hinterher.
Würde der Solarflow schneller reagieren, könnten sich die beiden Wechselrichter unter Umständen gegenseitig hochschaukeln, so dass am Ende von beiden je 50% der Leistungsanforderung bedient würde.
Deswegen bin ich für meinen speziellen Fall im Moment eigentlich ganz zufrieden.